Mittwoch, 29. Juni 2011

pausenlos.

Ich spuere den pochenden Schmerz an der Schlefe und die Affen in den Baeumen meiner Eingeweide schaukeln, spielen und fressen meine verdauten Ueberreste aus Wut, berechtigter Angst und das pure Genießen der Welt allein. Sie schreien und kreischen und Schmetterlinge existieren nicht mehr. Es hat sich ausgeschmettert. Ich ziehe mir den Spiegel zur Seite, frage ihn, was er von mir haelt, nichts. - Weil keine Anwort kommt. Ich sehe mich an und will mich nicht erkennen, ich sehe verschwommen im Scheinwerferlicht meiner Traenen am Himmelszelt und begreife meine Gedanken nicht. Verzweiflung macht sich breit und breiter sind die Affen nach dem Festessen der Zuflucht meines paranoiden Verhaltens. Ich ertraenke die Leidenschaft in den Farben meiner Seelen. Die Affen klatschen wie behinderte Zuschauer einer abgefuckten Seifenoper und ich fuehle mich, als ob kein einziger der Affen tanzen kann. Affentanz, Hurensoehne. Meine Mundwinkel zucken, mein Herz passt in dieser Minuten zum Sekundentakt der Minuten, der Stunden, Uberlastung der Herkranzgefaeße, das beschissene Blut laeuft mir aus den Augen, ich verliere dich aus den Augen, verliere meine Augen,, erblindet. Brauche ich nicht, wer will schon Augen um zu erkennen, was man nie begreifen wird. Wer braucht irgendwas, ausser sich selbst, Selbstbetrug, Selbsteigentum, selbstverliebt, Selbsterkennung. So viele schoene Woerter mir geschaetzen null Prozent an Sinn. Meine Haare schweben in der Luft der Luefte, Tiefengruende, Hochdruckgebiet. Die Blaetter meiner Fotoalben tragen meine Straehnen aus dem Gesicht, Fotos tragen. Forttragen, ich erkenne diese Kette, kettenlos mittlerweile. Ich erkenne diese zerissenen Jeans, die Narben auf den Armen, welche wie Aschenbecher zu dienen schienen, Fehlschlag, dummes Kind. Totschlag, gut gemacht. Nehmt mich nicht wahr, nehmt mich lieber ernst, ernsthaft, nehmt mir den Ernst, ernstnehmen. 

- Als ob ihr mir irgendetwas nehmen koenntet, als ob du nicht auch, wie ein Affe tanzt, als ob dein Spiegel dir mehr sagen wuerde, als ob deine Herzkranzgefaeße das mitmachen, als ob du ueberhaupt etwas kannst. Als ob dich Jemand ernst nehmen wuerde. Ernstmacher.


Kommentare:

  1. Wie gut das keiner meiner Leser von solchen dummen Aktionen kommt. Ich habe das ganze mal bei einem Blog gemacht, Zweitblog, war ein Experiment. War lustig anzusehen, habe es aufgegeben, aber hey, wir haben es mit dir zu tun. Da kann man nichts erwarten, mh?

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