Montag, 12. September 2011

Niemandsland, dafuer reichen weder deine Nerven noch meine Gedanken. Ich werfe die Reste meiner Birne in die Mitte des Parkdaches und stelle dir Frage Nummer sechunsvierzig. Du antwortest, grinst, ich lache, du schweigst. 


Meine Beine sind schwer wie Blei und doch stehe ich auf und entferne mich von dir. Ich zaehle bis sechsunddreissig und die Gitterstaebe des begrenzten Daches stechen mir nun in den Ruecken. Der Anlauf war zu kurz, denn du schreist. Du schreist, ich solle stehenbleiben. Haette ich noch mehr Anlauf nehmen sollen? Meine Arme sind nun ausgebreitet, meine Hose zerissen, Fetzten werden Flaggen an den Spitzen meiner Armut.  Die Zeiger der Kirchturmuhr werden groeßer und nun erkenne das es kurz vor Zehn ist. Du musst nach Hause und ich garnichts. Frage sechsnundvierzig und du kennst mich immernoch. Welche deiner Eigenschaft koennten Euch zum Verhaengnis werden? 

"Ist doch egal, wir sind doch garnicht mehr zusammen."
- "Sei nicht so, sag schon!"
"Du bist anstrengend, dickkoepfig, rechthaberisch und stur."



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