Dienstag, 19. April 2011

for ever is not so long.

Ich stehe auf der Straße und merke wie sich die kleinen Kieselsteinchen in meine Fueße bohren. Die Socken habe ich schon vor gefühlten 12 Stunden ausgezogen, meine Schuhe haengen mir an den Schnuersenkeln zusammengeknotet um den Hals, wieso versuchten sie nicht mich zu erwuergen? Der Boden ist kalt und ich will nicht wissen wie viele Penner auf diese Stelle des Asphalts gereiert haben und danach in der Pisse der Hunde krepiert sind. Ich fasse mir an die Titten um danach festzustellen, dass meine Zigaretten nicht in der Brusttasche vorzufinden sind. Das Wort Fuck kriecht mir aus meiner Fresse, ich stecke die Haende in die Hosentaschen und ab diesem Zeitpunkt habe ich fuer kurze Zeit an Wunder geglaubt. Ich entferne die verpackung, oeffne den Deckel, klopfe dezent und gekonnt an den Boden der Packung. In unterschiedlciher Hoehe springen die Kippen nach oben, die obersten drehe ich um. Die stirbt zu letzt in mir. Heute muss eine Andere dran glauben, ich suche mein Feuer, finde es und brenne mir die Zigarette, welche ich mir nun zwischen die Lippen gelegt habe an. Ein tiefer Zug, ich schließe die Augen, denke nach und erwische mich wiedereinmal dabei in meinen Gedanken zu versinken. Da das oft in dramatischen Handlungen endet, rotze ich meine Zigarette mit samt dem Speichel der in meinem Mund noch vorzufinden ist auf den Gehweg. Trete den glimmenden Staengel aus und denke mir, morgen, morgen rauche ich vielleicht zwei Zuege. 




Kommentare:

  1. du solltest jorrnalist werden oder so.
    es ist sehr gut. ich versteh das ende nicht so aber es ist gut. hast du das selbst geschreiben?

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